Fotos von Sandra & Alex

Inhalt

Die Gang

Unsere Kameras

Olympus OM-D E-M1 und Olympus PEN E-P5

Unser Einstieg in die ambitioniertere Digitalfotographie war wohl der Kauf einer gebrauchten Olympus Camedia E-10 während des Studiums. Einige Aufnahmen aus dieser Zeit sind auch auf unserer Webseite zu sehen. Wir hatten eine wunderbare Zeit mit ihr und sie hat auch einiges mitgemacht. 2012 hat sie uns dann schließlich in Richtung eines E-10-Liebhabers verlassen. Was auf jeden Fall geblieben ist, ist die Überzeugung, dass wir bei Olympus optisch überzeugende und robuste Technik bekommen.

Seit 2011 nannten wir eine Olympus E-5 unser Eigen, zu der sich später eine gebrauchte Olympus PEN E-P3 gesellte. Lange Zeit waren wir mit diesem Gespann aus einer Spiegelreflexkamera (E-5) und einer spiegellosen Systemkamera (E-P3) unterwegs. Beide besitzen nahezu den gleichen 12.3 MPixel-Sensor mit einer Größe von 17.3 x 13.0 mm2. Die E-5 besitzt dabei ein Bajonett nach dem Four Thirds Standard mit Spiegelkasten wohingegen die E-P3 ohne Spiegel mit einem Bajonett nach dem Micro Four Thirds Standard aufwartet. Die E-P3 ist zudem mit einem für die manuelle Fotografie unschätzbarem Touchscreen ausgestattet. Für uns ergänzten sich beide ideal. Die “Große” bediente unsere Four Thirds Objektive (“Zuiko”) mit einem guten Phasenautofokus. An die “Kleine” konnten diese Objektive mittels des Adapters MMF-1 adaptiert werden. Da die E-P3 dabei mittels Kontrastautofokus fokussiert, war die Fokussiergeschwindigkeit mit den großen Zuikos deutlich langsamer und wir nutzen sie in dieser Kombination häufig für manuelle Aufnahmesituationen. Dabei ist das Verschieben des Sucherausschnitts auf dem Touchscreen extrem komfortabel. Die nativen Micro Four Thirds Objektive zeigten an der E-P3 allerdings eine sehr gute Fokussiergeschwindigkeit und sind zudem äußerst kompakt. Unverzichtbar aus unserer Sicht ist der digitale Aufstecksucher Olympus VF-2 für die E-P3.

Mit dem Ende des Jahres 2013 sind unsere wesentlichen Wünsche an Olympus in Erfüllung gegangen. Die Olympus OM-D E-M1 verbindet die Welt unserer großen Objektive mit der Welt der kleinen m.Zuikos. Der Phasenautofokus wurde nun auf den Sensor verlegt, was dazu führt, dass der Spiegel verschwinden kann und das Bajonett dieser Kamera dem Micro Four Thirds Standard genügt. Durch den Wegfall des Spiegels hat sich im Vergleich zur E-5 auch die Suchertechnologie verändert - es handelt sich nun um einen (großen) elektronischen Sucher mit 2,36 MPixeln. Insgesamt können wir feststellen, dass wir auf den optischen Sucher verzichten können (persönliche Anmerkung von Alex: ich komme sogar deutlich besser damit klar - der Informationsgehalt, den der elektronische Sucher zum Fotografieren selber liefert, ist fantastisch), da die Vorteile beim manuellen Scharfstellen durch digitale Lupe und Fokuspeaking für uns sehr wichtig sind. Die großen Objektive werden über den MMF-1 oder MMF-3 (abgedichtet) an die OM-D angeschlossen und der Autofokus verhält sich nach unserem Eindruck schnell und präzise - auf jeden Fall auf Höhe der E-5. Die E-M1 besitzt einen 5-Achsen-Stabilisator, der bei unserer eher mangelhaften Stativtechnik die Kombination des 300er mit dem EC-20 für uns attraktiv macht. Die Bildqualität hat sich mit dem neuen 16 MPixel Sensor nochmal deutlich hinsichtlich aller Punkte wie Rauschen, Detailauflösung und Dynamikumfang verbessert.

Das Erscheinen des Olympus m.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 PRO und die Ankündigung zum Erscheinen des Olympus m.Zuiko Digital ED 300mm 1:4.0 PRO zeigten für uns, dass die Entwicklung der Micro Four Thirds-Objektivlinie in die richtige Richtung geht. Aus diesem Grund folgte eine komplette Umstellung auf Micro Four Thirds - zumindest was die Kameragehäuse angeht. Nachdem uns die E-P3 schon vor längerer Zeit verlassen hat, folgte ihr nun auch die E-5 zur Finanzierung einer Olympus PEN E-P5 mit Aufstecksucher Olympus VF-4. Wir wünschen den neuen Besitzern viel Spaß mit den Kameras!

Aber wie bei allen Kameras - es sind einfach alle Worte zu viel - besser ist es, sich von Ergebnissen leiten und überzeugen (oder eben nicht, wie auch immer) zu lassen ...

Hier geht es zu den Fotos der Olympus OM-D E-M1, Fotos der Olympus E-P5, Fotos der Olympus E-5 und Fotos der Olympus E-P3.

Olympus OM-D E-M1

Olympus OM-D E-M1 mit angesetztem Batteriegriff HLD-7 und kleinem Modell.

Olympus E-P5

Olympus E-P5 mit dem Aufstecksucher Olympus VF-4.

Fotos sortiert nach Kameras

Fujifilm FinePix S6500fd (2) (geliehen)

Leica M8 (2) (Fotos von Jens)

Olympus E-10 (4) (verschenkt)

Olympus E-420 Vollspektrumumbau (6) (verkauft)

Olympus E-5 (93) (verkauft)

Olympus E-P3 (33) (verkauft)

Olympus OM-D E-M1 (376)

Olympus PEN E-PL2 Vollspektrumumbau (4)

Olympus E-P5 (38) (verkauft)

Olympus OM-D E-M5 II (48)

Unsere Objektive

Fotos sortiert nach Objektiven

Leica Summilux-M 1:1.4/50 mm ASPH (3) (Fotos von Jens)

Olympus Zuiko Digital ED 12-60mm 1:2.8-4.0 SWD (3) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 14-35mm 1:2.0 SWD (47)

Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0 (39) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0 & Olympus Digital EC-14 (0) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0 & Olympus Digital EC-20 (8) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8 (185)

Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8 & Olympus Digital EC-14 (48)

Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8 & Olympus Digital EC-20 (29)

Olympus Zuiko Digital ED 50-200mm 1:2.8-3.5 SWD (1) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 50mm Makro 1:2.0 (12) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 50mm Makro 1:2.0 & Kenko Zwischenringe (1) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 50mm Makro 1:2.0 & Olympus Digital EC-20 (1) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 7-14mm 1:4.0 (1) (geliehen)

Olympus Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6 (11) (verkauft)

Olympus Zuiko Digital ED 90-250mm 1:2.8 (1) (geliehen)

Olympus m.Zuiko Digital 45mm 1:1.8 (39)

Olympus m.Zuiko Digital ED 12mm 1:2.0 (7) (verkauft)

Olympus m.Zuiko Digital ED 75mm 1:1.8 (4) (geliehen)

Olympus m.Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6 (46)

integrierte Optik (5)

unbekannt (0)

Panasonic Lumix G Vario 7-14mm 1:4.0 (2) (geliehen)

Olympus m.Zuiko Digital ED 60mm 1: 2.8 Makro (3)

Olympus m.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 PRO (46)

Olympus m.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 PRO & Olympus m.Zuiko Digital MC-14 (9)

Olympus m.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 PRO & Olympus m.Zuiko Digital MC-14 & Kenko Zwischenringe (1)

Samyang 7.5mm 1:3.5 UMC (0)

Olympus m.Zuiko Digital ED 300mm 1:4.0 IS PRO (31)

Olympus m.Zuiko Digital ED 300mm 1:4.0 IS PRO & Olympus m.Zuiko Digital MC-14 (14)

Olympus m.Zuiko Digital ED 14-42mm 1:3.5-5.6 EZ (5)

Canon FD 55mm 1:1.2 (4) (geliehen)

Unsere Teleobjektive bis 150mm

150er und vom 40-150er

Unsere mittleren Teleoptionen: Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0 mit den Konvertern Olympus Digital EC-14 und EC-20 sowie das Olympus m.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 PRO mit Olympus m.Zuiko Digital MC-14.

Unsere absolute Lieblingslinse ist wohl das Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0. Es gibt wenige, aber nicht zu seltene Gelegenheiten dieses Schmuckstück gebraucht zu erwerben. Wir haben eine dieser Möglichkeiten genutzt, um es gegen das Olympus Zuiko Digital ED 50-200mm 1:2.8-3.5 SWD antreten zu lassen. Das war bis dahin unser Lieblingsobjektiv zur flexiblen Fotografie bei längeren Brennweiten. Das zeigen auch ein paar schöne Erinnerungsfotos auf unserer Webseite, die damit aufgenommen wurden. Vor allem die in manchen Situationen stark unruhige Unschärfe des 50-200er SWD hat uns nicht ganz so gut gefallen. Sie tritt natürlich nur in wenigen Situationen auf, aber sei es drum - die Gelegenheit war da und wir durften uns entscheiden. Und das 150er hat auch ohne die Konverter den Vergleich sofort für sich entschieden - hier gibt es für uns keine zwei Meinungen. Der Vorteil der flexiblen Brennweite beim 50-200er SWD wird vollständig von der optischen Überlegenheit des 150ers aufgewogen. Das 50-200er SWD hat uns dann auch in Richtung eines hoffentlich glücklichen Zweitnutzers verlassen.

Das trifft um so mehr zu, wenn die beiden Konverter Olympus Digital EC-14 und Olympus Digital EC-20 mit im Boot sind. Beide verhelfen dem 150er auf Brennweiten von 212 mm und 300 mm bei jeweils einer oder zwei Blenden Verlust an Lichtstärke. Entgegen unserer Erwartungen sind die Ergebnisse mit Konverter ebenfalls extrem scharf und detailreich - vor allem leicht abgeblendet. Für uns ergibt sich somit eine ideale Kombination, die sich für Tierfotografie bis 300 mm sehr gut eignet. Beim Vergleich der Konverter lässt sich festhalten, dass der EC-20 etwas besser ab Offenblende funktioniert. Beim EC-14 kann etwas abgeblendet werden, um das Ergebnis sichtbar zu verbessern. Unsere naheliegende Vermutung ist, dass der EC-20 auf das 150er optimiert wurde, um ein 300mm 1:4.0 im System zu ersetzen, und der EC-14 für das 300er zum Einsatz in Extremteleanwendungen optmiert wurde.

Hier geht es zu den Fotos mit dem Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0, mit dem Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0 & Olympus Digital EC-14 und mit dem Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0 & Olympus Digital EC-20.

Im Zuge unserer weitergehenden Mobilisierung unserer Ausrüstung kam vor Kurzem das Olympus m.Zuiko Digital ED 40-150mm 2.8 PRO zu uns. Es handelt sich um ein wunderbar flottes mFT-Objektiv mit sehr guter optischer Leistung. In Kombination mit dem MC-14 ergibt sich für uns eine flexible und für Radtouren äußerst kompakte Lösung zum Fotografieren. Es passt dabei mit angesetzter aber eingeschobener Streulichtblende zusammen mit der E-M1 in die Ultimate6-L-Lenkertasche von Koenig. Die Naheinstellgrenze von lediglich knapp 70cm macht es als für die Insektenfotografie sehr interessant. Die kompakten Kenko-Zwischenringe helfen diese Eigenschaft noch besser nutzen zu können.

Hier geht es zu den Fotos mit dem Olympus m.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 PRO und mit dem Olympus m.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 PRO & Olympus m.Zuiko Digital MC-14.

Zur Übersicht, wie sich diese Objektive einordnen, gibt es hier einmal folgende Tabelle:

NameBildwinkelNaheinstellgrenzeMassePreis
Olympus
ZD ED 150mm 2.0 8,2° 1,4 m 1,6 kg 2500 - 3000 Euro
mZD ED 40-150mm 2.8 PRO 30 - 8,2° 0,7 m 0,88 kg bzw. 0,76 kg (ohne Stativschelle) 1400 Euro
Canon
EF 200mm 2.0L IS USM 12° 1,9 m 2,5 kg 5500 - 6500 Euro
EF 300mm 2.8L IS II USM 8,25° 2,0 m 2,4 kg 6600 - 7000 Euro
EF 300mm 4L IS USM 8,25° 1,5 m 1,2 kg 1300 - 1400 Euro
Nikon
AF-S 200mm 2.0G ED VRII 12,33° 1,9 m 2,9 kg 5000 - 5700 Euro
AF-S 300mm 2.8G ED VRII 8,17° 2,3 m 2,9 kg 5000 - 5400 Euro
AF-S 300mm 4.0D IF-ED ~ 8° 1,45 m 1,4 kg 1200 - 1400 Euro
AF-S 300mm 4.0E PF ED VR 8,17° 1,4 m 0,76 kg 2050 Euro

Eine sehr interessante Entwicklung tut sich bei den beiden Großen im Kamerageschäft. Nachdem Canon bereits ein 70-300mm bzw. zwei 400mm Objektive mit “Diffractive Optics” herausbrachte, die eine bessere Korrektur von Farbfehlern und eine deutliche Reduktion von Gewicht und Baugröße versprechen, hat Nikon nun mit einem 300mm Objektiv nachgezogen. Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie sich diese Technologie weiter entwickeln wird.

Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0

Olympus Zuiko Digital ED 150mm 1:2.0 mit den Konvertern Olympus Digital EC-14 und EC-20.

Stadttaube.

Eine Mailänder Taube aufgenommen mit dem 150er bei Offenblende an der E-M1.

Roter Panda.

Ein Roter Panda aufgenommen mit dem 40-150er & MC-14 bei Offenblende an der E-M1.

Silvesterporträt.

Ein Porträt aufgenommen mit dem 150er bei f/2.2 an der E-M1.

Ein Frosch.

Ein Frosch aufgenommen mit dem 40-150er & MC-14 und 10mm Zwischenring bei f/5.0 an der E-M1. Die kurze Naheinstellgrenze des 40-150ers lohnt sich.

Witterung aufnehmen.

Ein Hirsch aus Pforzheim aufgenommen mit dem 150er und dem EC-14 bei f/5.0.

Jagdfalke aus Moritzburg.

Jagdfalke aus Moritzburg aufgenommen mit dem 150er und dem EC-14 bei f/5.0.

Libellen bei der Eiablage.

Hufeisen-Azurjungfern bei der Eiablage aufgenommen mit dem 40-150er & MC-14 bei Offenblende an der E-P5 - eine sehr gefällige Unschärfe.

Jago aus Dresden.

Jago aus Dresden aufgenommen mit dem 150er und dem EC-20 bei f/5.6 an der E-5.

Schau da ...

Ein Frosch aus Moritzburg mit dem 150er und dem EC-20 bei f/4.5 an der E-M1. Hier kann es durch die kürzere Naheinstellgrenze gegenüber dem 300er punkten.

Ich habe ihn.

Eine Bachstelze aus Schweden mit dem 150er und dem EC-20 bei f/6.3 an der E-5.

Unser Mammut für ≥ 300mm - Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8

Stattliche 3,2 kg und eine Größe, die man getrost als unhandlich bezeichnen kann, bringt das TopPro Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8 mit. Nach unseren Recherchen gibt es ungefähr ein oder zwei mal pro Jahr die Möglichkeit, dieses Objektiv in Deutschland gebraucht zu erwerben. Aufgrund des für Hobbyisten extremen Neupreises aber auch häufig nur zu entsprechenden Gebrauchtpreisen. Wir hatten hierbei einfach Glück und konnten es knapp unter unserer absoluten Schallmauer erwerben. Den Ausschlag zu der Entscheidung es tatsächlich zu erwerben, hat eine Analyse unserer Fotografiergewohnheiten mit dem 150er ergeben - das ist einfach häufig mit EC-20 im Einsatz. Das 300er ist eine absolute Traumlinse mit einer unglaublichen Bildqualität. Die gestalterischen Möglichkeiten mit dieser Brennweiten-Blenden-Kombination sind für den Großteil unserer fotografischen Ziele hervorragend. Die Handhabung einer solchen Linse ist natürlich etwas schwieriger, was beim Transport anfängt und beim eigentlichen Fotografieren vom Stativ aufhört. Gerade letzteres begrenzt den Einsatz mit EC-20 bei gewissem Anspruch an die Qualität des Ergebnisses. Es geht aber mit etwas Glück.

Hier geht es zu den Fotos mit dem Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8 und in der Kombination aus Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8 & Olympus Digital EC-14. Für ein paar exotische Anwendungen gibt es nun auch Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8 & Olympus Digital EC-20.

Unabhängige und weitere Informationen gibt es bei biofos (engl.).

Zur Übersicht, wie sich dieses Objektiv einordnet, gibt es hier einmal folgende Tabelle:

NameBildwinkelNaheinstellgrenzeMassePreis
Olympus
ZD 300mm 2.8 4,2° 2,4 m 3,3 kg 6500 - 9750 Euro
mZD ED 300mm 4.0 PRO verm. 4,2° - - -
Canon
EF 300mm 2.8L IS II USM 8,25° 2,0 m 2,4 kg 6600 - 7000 Euro
EF 400mm 2.8L IS II USM 6,17° ~2,7 m 3,85 kg 9300 - 10500 Euro
EF 400mm 4.0 DO IS II USM 6,17° 3,3 m 2,10 kg 6500 Euro
EF 400mm 5.6L USM 6,1° 3,5 m 1,25 kg 1115 - 1540 Euro
EF 600mm 4.0L IS II USM 4,17° 4,5 m 3,9 kg 12000 - 12500 Euro
EF 800mm 5.6L IS USM 3,08° 6 m 4,5 kg 10800 - 16600 Euro
EF 1200mm 5.6L USM 2,05° 14 m 16,5 kg 120000 Dollar
Nikon
AF-S 300mm 2.8G ED VRII 8,17° 2,3 m 2,9 kg 5000 - 5400 Euro
AF-S 300mm 4.0E PF ED VR 8,17° 1,4 m 0,76 kg 2050 Euro
AF-S 400mm 2.8E FL ED VR 6,17° 2,6 m 3,8 kg 12380 Euro
AF-S 500mm 4.0G ED VR 5,00° 4,0 m 3,88 kg 6900 - 7600 Euro
AF-S 600mm 4.0G ED VR 4,17° 5,0 m 5,0 kg 8700 - 10400 Euro
AF-S 800mm 5,6E FL ED VR 3,10° 5,9 m 4,59 kg 17000 - 17130 Euro

Wenn man den Bildwinkel zugrundelegt, stößt man mit der FT-Variante in Bereiche vor, die völlig außerhalb der Hobby-Schiene laufen. Das gilt vor allem, wenn man EC-14 und EC-20 bei der geringen Naheinstellgrenze des Zuikos mit in die Betrachtung einbezieht. Dort stößt man dann zu 2,4° bzw. 1,7° vor. Unabhängig davon freuen wir uns auf das angekündigte mZD 300mm 4.0 - wir sind uns sicher, dass es optisch wieder ganz oben mitspielen wird.

Olympus Zuiko Digital ED 300mm 1:2.8

Das Große im Vergleich.

Waldkauz aus Moritzburg.

Waldkauz aus Moritzburg aufgenommen mit dem 300er bei f/3.2.

Weißkopfseeadler aus Moritzburg.

Weißkopfseeadler aus Moritzburg aufgenommen mit dem 300er bei f/3.2.

Mandarinente aus Hannover.

Mandarinente aus Hannover aufgenommen mit dem 300er bei f/4.0.

Abhängen im Herbst.

Ein roter Panda aus Karlsruhe aufgenommen mit dem 300er bei f/3.2 an der E-M1.

Entchen.

Eine Ente aus Karlsruhe aufgenommen mit dem 300er bei f/3.2 an der E-M1.

Beschützer.

Ein Erpel aus Dresden aufgenommen mit dem 300er bei f/3.5 an der E-M1.

Auf Tuchfühlung.

Ein Graureiher aus Karlsruhe aufgenommen mit dem 300er & EC-14 bei f/5.0.

Mond.

Der Mond aufgenommen mit dem 300er & EC-20 bei f/9.0.

Gar nicht so grau.

Ein Graureiher aus Dresden aufgenommen mit dem 300er & EC-20 bei f/7.1.

Wie ein Messer ...

Ein Graureiher aus Dresden aufgenommen mit dem 300er & EC-20 bei f/7.1.

Regenbogenschwarz.

Ein Schwarzstorch aus München aufgenommen mit dem 300er & EC-20 bei f/7.1.

Unser Allrounder - Olympus Zuiko Digital ED 12-60mm 1:2.8-4.0 SWD

Das Olympus Zuiko Digital ED 12-60mm 1:2.8-4.0 SWD kam mit der E-5 zu uns - als erstes E-System-Objektiv überhaupt. Es hat sich dann auf unserer Schottlandreise beweisen können - und es hat sich bewährt. Kurz und knapp kann man zusammenfassen: Wenn wir absolut auf Nummer sicher gehen wollen, dass der Fokus perfekt sitzt, kombiniert mit einer guten bis sehr guten Bildqualität in diesem Brennweitenbereich, dann nehmen wir das 12-60er SWD. Vor allem die Geschwindigkeit und die Treffsicherheit überzeugen uns bei dieser Optik. Dazu ist sie auch relativ kompakt und deckt einen relativ großen Brennweitenbereich ab. Es hat damit unsere Entscheidung zum E-System gefestigt und Lust auf die TopPros der Serie gemacht.

Hier geht es zu den Fotos mit dem Olympus Zuiko Digital ED 12-60mm 1:2.8-4.0 SWD.

Olympus Zuiko Digital ED 12-60mm 1:2.8-4.0 SWD

Olympus Zuiko Digital ED 12-60mm 1:2.8-4.0 SWD.

Die Ablösung unseres Allrounders - Olympus Zuiko Digital ED 14-35mm 1:2.0 SWD

Das 12-60er SWD wurde zunehmend durch unser gebrauchtes Olympus Zuiko Digital ED 14-35mm 1:2.0 SWD verdrängt. Daher hat uns das 12-60er SWD auch verlassen und erfreut sich hoffentlich beim neuen Besitzer hoher Auslastung. Das liegt zum einen an den gestalterischen Möglichkeiten, die die höhere Lichtstärke des 14-35ers SWD einfach mitbringt. Zudem setzt es in Sachen Bildqualität tatsächlich nochmal eine Schippe drauf. Vom Autofokus her gibt es bisher (vor allem in ungünstigen Lichtsituation) aber noch deutliches Verbesserungspotential. Hier ist die Ausbeute an perfekt sitzenden Fotos schon deutlich geringer als beim 12-60er SWD und es braucht auch in diversen Situation einfach etwas länger - das mag vielleicht auch an der schwächeren Lichtstärke und dementsprechend geringeren Schärfentiefe des 12-60er SWD liegen. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings an die Eigenarten dieser Linse und gibt sie so schnell nicht mehr aus der Hand. Zudem eignet sich dieses Auflösungsmonster auch hervorragend für Landschaftsaufnahmen, da es abgeblendet einfach unglaubliche Details über einen relativ großen Tiefenbereich ans Tageslicht fördert.

Was den Punkt mit dem Autofokus betrifft, verbesserte sich die Situation mit unserer E-M1 nochmal deutlich. Das Objektiv reagiert nun beim Fokussieren deutlich gutmütiger als an der E-5.

Hier geht es zu den Fotos mit dem Olympus Zuiko Digital ED 14-35mm 1:2.0 SWD.

Ronja.

Ronja aufgenommen mit dem 14-35er bei 35 mm und f/2.0.

Sandra.

Sandra aufgenommen mit dem 14-35er bei 14 mm und f/2.0.

Neues Rathaus in Hannover.

Neues Rathaus in Hannover aufgenommen mit dem 14-35er bei 14 mm und f/5.6. Auch am Rand eine Wucht.

Maritimes Museum I.

Maritimes Museum in Hamburg aufgenommen mit dem 14-35er bei 15 mm und f/6.3. In solchen Lichtsituationen muss man sich auf die Lichtreflektionen des 14-35ers einstellen.

Bergkönigin.

Eine Modelleisenbahn aufgenommen mit dem 14-35er bei 35 mm und f/9.0. Da sollte das Modell schöngereinigt sein.

Parktheater im Großen Garten.

Dresdner Parktheater aufgenommen mit dem 14-35er bei 14 mm und f/6.3.

Unsere Stative

Als Stative nutzen wir ein Sirui M-3204X (Sirui hat nur noch die NX-Serie im Angebot) als wichtigstes Stativ (Drei- und Einbein) sowie die älteren Cullmann Magnesit 525 und Cullmann Magnesit 550. Als Kugelköpfe kommen sowohl ein Sirui K-40X als auch ein Sirui K30-X zum Einsatz.

Empfehlenswerte Schnellwechselplatten sind z. B. die TY-50 für die E-P3, für die E-5 die TY-70-2 und für das 150er die TY-60. Im Fall unserer aktuellen Kameras gibt es zwei passgenaue demontierbare L-Winkel. Für die E-M1 besitzen wir die MENGS OM-D E-M1 Kamera Schnellwechselplatte. Die Passgenauigkeit ist sehr gut. Der L-Anschluss lässt sich demontieren und die übrigbleibende Wechselplatte erweitert das Gehäuse um angenehme 7 bis 8mm - das kommt denen zu Gute, die ihren kleinen Finger an der Griffwulst nicht ablegen können. Als Alternative gibt es auch die teurere Variante RRS BOEM1-L. Für die E-P5 gibt es den Fotga QR LB-EP5, der die E-P5 nicht nur um die Schnellwechseloption und den demontierbaren L-Anschluss ergänzt sondern auch noch um eine optionale Griffwulst.

Die Wahl eines passenden Stativs ist bei der hauptsächlichen Nutzung unserer Objektive - also Brennweiten ab 150 mm aufwärts - eine sensible Sache. Alle höherwertigen Lösungen schlagen massiv preislich zu Buche. Das fängt beim Stativ an und hört beim Kopf auf. Im Moment sind wir mit unserem Carbonstativ M-3204X zufrieden. Das betrifft sowohl Abklingverhalten von Schwingungen als auch die tolle Auszugshöhe, die uns zur Verfgüung steht. Mehr geht sicherlich immer, allerdings dann auch preislich gesehen ...

Sirui M-3402X

Sirui M-3402X mit K-40X, E-M1 und 300er.

Unser Zubehör

Wir haben natürlich auch eine große Menge an Kleinkram als wichtigen Teil unserer Ausrüstung. So unter anderem ein Blitzgerät Olympus FL-50 und ein Yongnuo YN460-II. Um den Abbildungsmaßstab von einzelnen Objektiven zu vergrößern haben wir einen Zwischenringsatz von Kenko bestehend aus einem 16 mm und 10 mm starken Zwischenring, die auch zusammen genutzt werden können. Um zu zeigen, wie sich das auswirkt, gibt es das nachfolgende Vergleichsfoto. Links ist die Giraffe in voller Größe zu sehen, in der Mitte mit dem maximalen Abbildungsmaßstab des 50ers und rechts mit den zwischengebauten Zwischenringen.

Beispielbild Kenko Zwischenringsatz.

Vergleichsfoto zur Auswirkung von Zwischenringen.

Kenko Zwischenringsatz.

Kenko Zwischenringe DG für mFT.

Unsere Software

Immer mal wieder taucht die Frage auf, welche Software wir einsetzen und inwieweit die Fotos bearbeitet sind, die wir hier ausstellen. Prinzipiell nehmen wir die Fotos als RAW-Dateien (*.orf) auf. Das bietet uns die Möglichkeit, Parameter bei der JPEG-Erzeugung auch am heimischen Rechner noch zu verändern oder ein verlustlos gespeichertes TIFF zu erzeugen. Dazu nutzen wir die Software Olympus Viewer, die zu den Kameras mit ausgeliefert wird. Sie wird häufig aufgrund ihrer Geschwindigkeit gescholten, allerdings bietet sie hervorragende Ergebnisse und wir sind rechentechnisch nicht untermotorisiert unterwegs. Die wesentlichen Parameter, die wir bei diesem Entwicklungsprozess nutzen, sind der gefühlten Priorität nach: Kontrast, Gradation, Schärfe, Sättigung, Rauschunterdrückung, Dateiformat/Kompression.

Über das Thema Rauschunterdrückung lässt sich vortrefflich streiten. In der Regel steht sie bei unseren Aufnahmen auf "AUS". Der Erhalt der feinen Details steht meistens im Vordergrund und auch für unsere häufigsten Drucke als 20er Fotos lassen sich keine nachteiligen Effekte durch das Rauschen feststellen.

Zur intensiveren Bearbeitung von JPEGs nutzen wir Corel PHOTO-PAINT aus der CorelDRAW Suite X5. Hier lässt sich allerdings auch ein beliebiges, anderes Programm einsetzen. Die wichtigsten Werkzeuge, die wir hier nutzen, sind nach Priorität geordnet: Manuelles Maskieren, Histogrammanpassung, Dynamik, Kontrast, Helligkeit, Glätten, Schärfen durch Unscharfmaske, Rauschen hinzufügen/entfernen. Man erkennt, dass es keine Zauberfunktionen gibt, die PHOTO-PAINT für uns zu einer alleinstehenden Software machen würden oder einer Software, die durch nix zu ersetzen wäre.

Bei der Erstellung & Verarbeitung von Panoramen oder Belichtungsserien greifen wir auf Microsoft ICE (Image Composite Editor) und Luminance HDR zurück. Beide sind kostenlos verfügbar. Die Korrektur von stürzenden Linien wird von dem kostenlosen Werkzeug ShiftN übernommen oder durch die Verzerrungsfunktion von Corel PHOTO-PAINT. Fotos, die mit Luminance HDR entwickelt wurden, gibt es hier und die von Microsoft ICE hier.

Olympus E-5

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